Ein Tannenbaum auf Weltreise


Liebe Chloe, wenn du schon nichts über Indien schreibst, dann lass ich eben meiner Fantasie mal freien Lauf und übernehme das…

Tja- da verfolgt dich die Adventszeit doch tatsächlich über die Erdteile hinweg. Ich kann es nicht fassen, dass dein indisches Weather Pixie neben dem gleichen Tannenbaum steht, wie deine See-Elfe und mein Berliner Ebenbild!

Eine Reminiszenz an den Weihnachtsjunkie in dir oder ein Missionsauftrag?
Vielleicht könntest du – entgegen deiner letzten Nachrichten – doch noch auf den spirituellen Hippie Trail aufspringen und eine neue Sekte begründen:

Chloe, der Tannenbaum-Guru

Inhaltlich stelle ich mir das so vor:
Einfach nur an den Händen fassen und dann mit dem Fahrer und anderen Reisenden rund um den Baum tanzen und folgendes Mantra singen:

Hare Tannenbaum, Hare Tannenbaum, Tannenbaum Tannenbaum, Hare Hare/Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare

Opfergaben gehen in Form von bunt verpackten Geschenken direkt unter den Baum und von dort an dich.

Schöne Sache, oder?

Darüber hinaus leuchten auch schon die Lichter an deinem Baum – wobei mir einfällt, dass hier in Europa bald nur noch Energiesparlampen erlaubt sind. Was deine ökologischen Sorgen bezüglich des Lichtmülls in Schwaben vielleicht lindern mag könnte zum Problem für die indische Tannenbaum-Sekte werden, hier sind ja noch die bösen alten Glühlampen im Einsatz. Man stelle sich vor, ganz Indien schaltet plötzlich die Lichtlein am Baum an, die Durschschnittstemperatur würde weltweit wohl direkt um 1 Grad pro Woche steigen, bei all dem Co 2. Und das wollen wir natürlich nicht.

Sollen die Inder lieber weiter Kühe verehren – die Energiebilanz von brennenden Kuhfladen, wie ist die eigentlich? Könnte man die an den Baum hängen?

Na ja – jetzt wirds zu albern und ich höre auf.

Maya sendet weihnachtliche Grüße ins wilde Rajasthan

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2 Antworten

  1. Maya! Du weisst doch, dass ich ein furchtbar gespaltens Verhaeltnis zu Tannenbaeumen habe!! Ueberreichte mir (dem „Mugal“!!) doch einst ein Typ einen echten zur besinnlichen Jahreszeit im Topf. So viel zur Liste der bescheuertsten Geschenke der Welt. Der arme Tannenbaum ueberlebte es im Garten meiner Eltern nicht einmal zwei Monate…
    Ade aus Agra – Chloe.

  2. Mist, das hatte ich ja völlig vergessen!
    Und dennoch steht sogar in Nepal, wo es dich ja nun überraschend hinverschlagen hat, ein Tannenbaum. Was sagen denn die Maoisten, die doch dort jetzt an der Macht sind, da dazu?
    Viel Spaß beim Trekking und komm gut zurück.
    Danach will ich aber nen Eintrag – zumindest Fotos!

    Grüße

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