Mangelnde Hochschlafmöglichkeiten für männliche Nachwuchspolitiker


Es geht hier um die Zukunft Deutschlands, Maya

hämmert mir Chloe gerade durchs Telefon ein. Sie macht sich nämlich Sorgen um die Gleichstellung von jungen aufstrebenden Praktikanten in politischen Kreisen.

Und tatsächlich fällt auf, es stehen dem männlichen Nachwuchs einfach zu wenige ältere Single-Politikerinnen zur Verfügung um seine Fähigkeiten und Fertigkeiten außerhalb der Parteizentrale unter Beweis zu stellen. Während eine 29-jährige Michelle locker einem 69-jährigen Franz den Kopf verdreht (lächerlich) hat ein 29-jähriger männlicher Emporkömmling wenig Ansatzpunkte, wen sollte er bezirzen? Wer fällt uns da auf Anhieb ein?

– Angela Merkel – 1. verheiratet 2. im Vergleich zu Münte quasi eine knackige, jugendliche Sexbombe

– Claudia Roth? Ebenfalls viel zu jung! Sie müsste sich schon strafbar machen um einen solchen Altersunterschied hinzukriegen

– Hildegard Hamm-Brücher? Zu ehrwürdig.

Wir sind uns einig, Frauen würden solche peinlichen Entgleisungen nicht passieren. Meinen Einwand „Zsa Zsa Gabor“ lässt Chloe nicht gelten: krank, drogenabhängig, nicht repräsentativ, keine Politikerin zudem!

Parallelfrust macht sich breit, wie können die alten Herren der politischen Riege sich nur solche Blöße geben?

Und was tut man als  jugendlicher Liebhaber in Warteposition auf einen schönen Posten?

Da kann man höchsten schwul werden oder einfach den mühsamen Aufstieg über die normale Karriereleiter wählen.

Wir klagen an: Michelle, die Gender-Querulantin, wirft ja auch auf uns kein gutes Licht, am Ende sieht das doch wieder so aus, als müsste sich selbst der Frauenjahrgang 1980 immer noch durch die Betten der Vorgesetzten hocharbeiten.

Und wenn schon, dann bitte gleiches Recht für alle!

Chloe chlaubt noch eine Youtube-Aufnahme von Michelle in den Artikel einfügen zu wollen, Maya maynt „Ich geb der doch kein Forum“, danach ist die Diskussion beendet, Gute Nacht!

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2 Antworten

  1. Schau mal Chloe:
    Über männlichen und weiblichen Chauvinismus

    Der von mir hoch geschätzte und gern gelesene Adam Soboczynski witterte kürzlich im Zeitmagazin Morgenluft bezüglich des von uns beklagten Ungleichgewichts.
    Mit ihrem Satz

    Junge Männer wissen nicht, was sie tun, aber sie tun’s die ganze Nacht

    habe die 50-jährige Madonna chauvinistisch gesehen mit der Männerwelt gleichgezogen. Außerdem könnte ihr Lover nicht nur ihr Sohn sein, sondern heißt auch noch so (Jesus!) und er hat durch die prominente Sugar-Mom einen ordentlichen Karrieresprung gemacht.
    Was in der Popkultur schon funktioniert wird sicher auch bald in der Politik Einzug halten, wenn nur genug Frauen sich dem dreckigen Geschäft des Regierens zuwenden…

  2. […] Cougar (=Berglöwin) und März-Oktober Liaisons – der Trend ist da, wir haben bereits öfter davon gesprochen. Hier in diesem zweifelhaften […]

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