Ahnenforschung für Bären-Maskottchen


Darf ich vorstellen, das ist Berlino, das offizielle Maskottchen der 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften, die übermorgen hier in der Hauptstadt starten:

Berlino - Maskottchen mit Stammbaum

Hat Berlino Stuttgarter Vorfahren?

Selbstverständlich kann Berlino auf eine lange Ahnengalerie zurückblicken, schließlich stellt Familie Bär seit über 700 Jahren das Wappentier von Berlin. Dennoch scheint seine Herkunft ein wenig schleierhaft, laut der kitschig-kindisch bis liebevoll gestalteten Presse-Vorstellung, tauchte er einfach in seinem Lebensraum rund ums Olympiastadion auf.

Inzwischen arbeitet er als Promoter im Hauptbahnhof, zumindest lief er mir dort vor die Linse. Und als ich ihn da so herumtapsen sah, hatte ich eine andere Assoziation. Das liegt wohl daran, dass mir Shopping schon immer lieber war als Heraldik und Sport.

Sieht Berlino nicht dem Breuni-Bär – dem Maskottchen das Stuttgarter Kinder schon seit Jahrzehnten bei Familien-Einkaufstouren im  renommierten Kessel-Kaufhaus Breuninger mit Bonbons und Traubenzucker bei Laune hält – wahnsinning ähnlich?

breuni

Breuni -kaum Lobby beim Arbeitgeber, von Fans (hier GC Lautershofen) heiß geliebt

Man muss sich nur mal das dumme Sportoutfit weg- und den roten Pulli hindenken, dazu das Körbchen mit Süßigkeiten am Arm…keine Frage, Berlino könnte Breunis Sohn sein.

Auf der Spur der Familienzusammenführung machte ich mich auf die Suche nach Angaben zum beliebten Shoppingnachwuchs-Bespaßer und musste feststellen, dass der in meiner Kindheit wahnsinnig beliebte Breuni von seinem Stuttgarter Arbeitgeber weitgehend totgeschwiegen wird.

Was für ein Affront! Da bekommt Berlino in seinen jungen Jahren gleich ganze Internetalben und der gute alte Breuni, eine Ikone für Generationen von Kesselkindern, ist auf den Breuninger-Seiten kaum zu finden, nicht einmal ein Foto vom Knuddelbären zum Download. Glücklicherweise konnte ich dann im weltweiten Netz noch Schnappschüsse des altgedienten Plüschtiers finden.

Ich hoffe nur, man besinnt sich im Kaufhaus des Südens auf die Qualitäten dieses fantastischen Mitarbeiters und widmet ihm ein wenig mehr Aufmerksamkeit sowie Webpräsenz, damit sein eventueller Berliner Sohn ihn finden kann, wenn er nach dem ganzen WM-Trubel Lust bekommt, Ahnenforschung zu betreiben.

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Eine Antwort

  1. Der „Bär“ zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben! Meine Kindheit verbrachte ich doch in Bärnhausen…

    Erst letzte Woche stolperte ich bei der Fahrt durchs Hinterland auf ein neues Café in Tettnang. Das „Bärlin“ soll das neue Szene-Café in der Hopfenhochburg werden. Zur Eröffnung reiste extra die gebürtige Tettnangerin und Patin der Geschäftsgründer, Nela Panghy-Lee (Moderatorin & Schauspielerin), an. Wo der Pate ist, ist die Vetternwirtschaft nicht weit entfernt.

    Also ich vermute, dass sich hinter Mayas Ahnenforschung einfach nur die Gomorrha verbirgt!

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