Schluss mit „OK“- Auf ins neue grandiose Musikjahr!


Der Rückblick aufs musikalische 2009 fiel schon bei einem Essen mit Freunden im November eher verhalten aus.

Irgendwie fehlten die großen Highlights

jammerte ich enttäuscht während Charly versöhnlich erwähnte es sei zwar nichts Weltbewegendes geschehen, der eine oder andere Release hätte ihn jedoch erfreulich überrascht.

Naja – ein Highlight gab es doch – im negativen Sinn war 2009 musikalisch vom Tod des King of Pop bestimmt!

gab Heike zu bedenken. Tatsächlich haben wir dieses Ereignis ja bereits ausführlich gewürdigt (hier). Ansonsten waren natürlich einige Veröffentlichungen mir lieber Bands dabei, zum Beispiel Mando Diaos Album mit der wunderschönen und extrem tanzbaren Single Gloria (die Lobhudelei aufs Video gab es hier), oder Whitest Boy Alive, Phoenix, The Gossip (ebenfalls bereits besprochen) und Peaches. Eine gr0ßartige Neuentdeckung, die mir viel Freude machte war Lissy Trullie und auch Chloe durfte bei einem Konzerterlebnis zur Stimme einer ihr bisher völlig anders bekannten Dame dahinschmelzen.

Etwas fragwürdiger waren zwei weitere Veröffentlichungen. Der Hype um die White Lies wollte mir nicht ganz in den Kopf und die Arctic Monkeys erhielten von mir auch nicht gerade Begeisterungsstürme für Humbug, auch wenn Alex Turner seinen Gesang noch so sehr auf Morrissey-Double trimmt.

Insgesamt wird 2009 mir als mittelmäßiges Musikjahr in Erinnerung bleiben – OK, mehr war’s nicht.

Ganz anders 2010, das beginnt für mich bereits jetzt im Februar mit zwei Knallern, die mir trotz eisiger Kälte das Herz erwärmen. Beides sind alte Helden und Langzeitbewohner meiner Musikbibliothek und ich freue mich grundsätzlich wenn sie was rausbringen, wenn es dann auch noch so schöne Alben sind, wie diese, bin ich überglücklich…

Den Anfang machen Tocotronic mit ihrem großartigen „Schall & Wahn“. Schon die erste Single verspricht einiges:

Ein riesen Spaß und eine längst fällige Hymne gegen die Heimwerkerei, dieses Obi-Viech geht mir bereits seit Kindertagen auf die Nerven.

Mein zweiter Lichtblick ist „Minor Love“ von Adam Green, der Mann macht mir einfach immer gute Laune, selbst wenn er gerade seinen eigenen Trennungs-Schmerz verarbeitet. Seine aktuelle Single Buddy Bradley mit der wunderbaren Zeile „I had no strength to NOT talk“ gibt mir ebenfalls eine Menge Hoffnung für 2010.

Dear musicians – Weiter so!

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