EU-Kommission macht’s möglich: Nacktscanner For Free !

Obwohl wir in diversen Artikeln zum Nacktscanner die Jugend darüber aufklärten, dass Jamba diese Funktion fürs Handy lediglich als Spaßapplikation (Hallo? Seit wann kann Euer Handy ernsthaft Röntgenstrahlen aussenden?) anbietet, treibt auch heute noch alle Surfer die Suche nach kostenlosen „Daunlods“ des Jamba Nacktscanners auf SpreeSee. Welch große Enttäuschung überkommt wohl unsere Suchenden, wenn sie dann erfahren, dass sie ihren Schwarm doch niemals nackt sehen werden?

Nun kommt aber die neue Lösung für dieses Problem von ganz, ganz oben! Die EU-Kommission will die Zulassung von Ganzkörper-Scannern erlauben! Der Haken an der Sache: Ihr müsst Euren Schwarm erst duch eine Flughafen-Sicherheitskontrolle schleifen:

Die Geräte durchleuchten sogar die Unterwäsche von Passagieren – und sind in Amsterdam, Zürich und London bereits im Einsatz.

Tja, der Traum vom Nacktscanner To Go auf dem Handy wird wohl für immer ein Traum unserer Jugend bleiben. Es wird auch in Zukunft nur ein paar sehr auserwählten Menschen vorbehalten sein, Körper auf Knopfdruck nackt zu sehen: Sicherheitsbeamten am Flughafen oder Radiologen. Hm, ich werde bei meinem nächsten Gesundheitscheck meinen Arzt auch im Hinblick auf meine persönliche Würde rügen. 

Die Grünen-Europaabgeordnete Eva Lichtenberger sagte, die Scanner seien ein Angriff auf die persönliche Würde jedes einzelnen Passagiers. „Die entwürdigenden Kommentare jener, die sich diese Bilder betrachten werden, kann ich mir schon jetzt vorstellen“, warnte Lichtenberger.

„Entwürdigende Kommentare“? Davor schützt uns doch auch niemand in angezogenem Zustand…

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Vom Profikiller zum Programmierer…

… ist bei SpreeSee alles dabei! Wir wollen Euch nicht vorenthalten, welche Suchbegriffe uns in letzter Zeit zum Lachen brachten:

 

Ist da eine Korrelation vorhanden? Chloe chlaubt sich darin bestätigt, dass ihr Programmierer der am krassesten getarnte Profikiller der Welt ist.

Jedoch bleibt sonst alles beim Alten. Die Menschheit ist weiterhin auf der Suche nach dem Sinn des Nacktscanners. Im Übrigen wird der Arsch-Checker nur in einer Relation von 1:100 zum Nacktscanner gesucht. Maya maynt, dass die meisten Jugendlichen es sich wohl zutrauen, selber noch einen Arsch bewerten zu können. Aber nackt sehen, das ist schon ne feine Sache…

Immerhin schleicht sich unter den Top-Suchbegriffen bei SpreeSee doch noch ein Nicht-Jamba-Thema ein!

Aber Sex sells weiterhin. Ob Gothic Dirndl, Muschi oder kleine Frauen – unser Blog wird mit Vorliebe von skurillen Erotiksuchenden („Erziehung in Lederhosen“ ???) heimgesucht…  Sven Regener, der nun selber Bloggen mag, hat das zumindest früh erkannt (oder dürfen wir ihn bereits zu unseren treuen Lesern zählen, der sich von Maya & Chloe zum eigenen Blog inspirieren ließ? Wäre ja nicht das erste Mal!). Wie kommt er sonst auf folgende Prämisse?

HH: Was willst du da schon groß erleben?

Sven: Keine Ahnung, irgendwas mit Sex sollte man schreiben, das ist gerade bei Blogs wichtig, damit das bei den Suchmaschinen vorne mit reinkommt, wenn die Leute nach Sex fragen.

Noch mehr neue Nachbarn

Guck mal Chloe – neben all dem anderen erfreulichen und weniger erfreulichen Zuwachs in meiner Straße zählt seit einigen Tagen auch dieser adrette „Kameramann“ zu meinen Nachbarn:

Sicherheitsfanatiker, Jamba-Mitarbeiter oder einfach nur ein besonders visueller Typ?

Als ich in seine hübsche Linse blickte dachte ich mir, er könnte vielleicht mehr wissen, über die Themen, die uns derzeit beschäftigen.

Maya maynte höflich:

„Entschuldigung – sind Sie etwa bei Jamba angestellt? Laufen Sie hier herum nehmen alle Passanten auf und melden es dann über den Partnertracker an die eifersüchtigen Handybesitzer? Sind Sie gar mit dem Röntgenblick ausgestattet und entblößen mich gerade, falls mich jemals jemand beim Nacktscanner anfragt?

Bitte, bitte, sagen Sie mir doch wie das funktioniert! Sie können sich ja gar nicht vorstellen, wie die Ungewissheit über dieses Thema die Menschen umtreibt. Denn wer hier den ganzen Tag herumspaziert, der kann sich gar kein Bild machen von der Ratlosigkeit, die in den Internet-Foren und Blogs herrscht. Die Garstigkeit mit der junge Menschen abgekanzelt werden, die sich fragen, was sich hinter dem Phantom Nacktscanner wohl verbergen mag, kann einem so stilvoll lässigen Mann, wie sie es offensichtlich sind, doch nich ungerührt lassen!“

Ach Chloe, all mein Flehen und Schmeicheln war vergebens. Ich konnte ihm nicht einmal einen kleinen Zoom entlocken und schon gar keinen Ton…

Wir bleiben weiter ratlos!

Little Kid is watching you!

Da mich das Fieber gestern niederstreckte, musste ich zum ersten Mal einen Krankheitstag einreichen. Das kratze irgendwie stark an meinem Ego. Aber in meinem Hals auch. Und erst die furchtbaren Kopf- und Gliederschmerzen. Ich erlag also völlig meinem Körper. Meine glasigen Augen konnten gerade noch auf dem iPhone eine Rezension zu Christian Krachts neuem Roman überfliegen, bevor sie mir weitere Leseversuche nur von Innen erlaubten: beim Träumen. Wie sehr uns die moderne Technik beeinflusst, merkte ich an den skurrilen Traumsequenzen, die ich wie auf einem Touchscreen plötzlich von rechts nach links verschob. Wieder wach erinnerte ich mich an eine Hausarbeit, die ich weiland zu Kafkas Kinobesuchen, die wiederum stark seine Erzähltechnik beeinflussten, verfasst hatte. Aber bevor ich mit mir selber zu philosophieren anfing, schlief ich wieder ein.

Um knapp vor 18 Uhr – immer noch im Schlafanzug – unternahm ich dann den skurrilen Versuch (wohl dem nahen dreißigsten Geburtstag entrinnend), Teenager zu spielen. Wie das geht? Man zappt sich einmal durch das Fernsehprogramm hindurch und isst nebenher ungesunde Sachen (gut, in meinem Schrank fand sich gerade mal eine Prinzenrolle – aber ich bildete mir ein, drei Tüten Chips in mich reinzustopfen).

Nach zehn Minuten grenzenlosem TV-Konsum war ich jedoch wie paralysiert! Was ist in den letzten Jahren, in denen ich für dieses soziale System schuftete, passiert!?! Scheiß auf die Finanzkrise in Amerika, die stecke ich seit meinem gestrigen Erlebnis locker weg. Weiterlesen