SpreeSee-Ausflug nach Frankfurt am Main

Dickes B oben an der Spree im Sommer tust du gut und im Winter tut`s weeeee-eeeh…!

deshalb macht SpreeSee sich morgen früh mit Hilfe dieses kleinen aber sehr feinen Gutscheinpakets vom Acker:

Fahrkarten, Friseur, Futter, Feierei - ein Wochenende in Gutscheinen.

Chloe vom See ist ja erst kürzlich hier in der großen Stadt im tiefen Osten angekommen, sie verträgt das raue Klima und die schlechten Straßenverhältnisse noch nicht so gut. Damit es nicht zu einem allergischen Schock kommt, hat sich SpreeSee entschieden gemeinschaftlich einen Ausflug in eine kleine westliche Stadt zu machen. Chloe kann hier auf überschaubarerem Terrain noch einmal Urbanität üben, während sich Maya vom Großstadtspleen erholt und endlich eine seit Monaten dringend benötigte Frisur erhält. (Chloe drohte neulich schon an, mich wegen mayner zerzausten Haare als Wischmopp für ihre neue Bude zu benutzen, wie bei den Flintstones.) Deshalb fungiert dieser Beitrag sowohl unter Landflucht als auch unter Stadtflucht – alles ist schließlich eine Frage der Perspektive.

Bei Friseur, Futter und Feierei werden die Batterien in der Mainmetropole aufgeladen!

Freundlicher Sponsor dieser Aktion ist die Kosmetik-Industrie, die ich per anhaltender Gewinnspielsucht angezapft habe. Das ist nur gerecht: betrachtet man mal allein den Wert der Lidschatten, die sich in unserem Besitz befinden, erscheint das Gutschscheinpaket wie ein kleiner Treuebonus.

Viel weniger selbstverständlich und äußerst entzückend ist, dass die orstansässige Lena uns eine Nacht aufnehmen wird und versprochen hat, alle mayne Vorurteile gegenüber der Mainmetropole abzubauen. Ich bin so gespannt!

Einziger Wermutstropfen: die Weather-Pixies streiken, gerade jetzt, da wir Beratung in Sachen Reise-Garderobenplanung bräuchten. Doch davon lassen wir uns nicht aufhalten.

Frankfurt, pass auf! Morgen kommen wir- um durch die Straßen zu latschen und dich vollzuquatschen…

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Noch nicht ganz schneeblind

Während Chloe sich trotz strahlendem Sonnenschein auf ihrer Insel hauptsächlich in der virtuellen Welt aufzuhalten scheint und all den Facebook-Jüngern immer neue Tipps zum Fraß vorwirft, habe ich mich hier mal wieder auf die Straße gewagt.

Kalt ist es – empfindlich kalt! Minusgrade im zweistelligen Bereich und das bereits seit Tagen. Da maynt selbst Maya, die überzeugte Mitteleuropäerin ist und den Wechsel der Jahreszeiten eigentlich liebt, jetzt reichts aber langsam. Urban rief neulich beim nächtlichen Warten auf die Tram die Treibhausgase herbei:

Wo ist der Klimawandel, wenn man ihn mal braucht?

Grundsätzlich sehe ich das natürlich anders – eigentlich erfasst mich jedesmal wenn die dicken Flocken vom Himmel rieseln eine kindliche Freude und ich finde die ganze Welt sieht einfach zauberhaft aus, wenn es frisch geschneit hat. Außerdem wirkt der Schnee für mich als passionierte Nachteule wie eine Extra-Straßenlampe, die alles ein wenig heller und schöner macht, sogar eine zugeparkte Straße:

Dennoch treten nach 3 Wochen tiefstem Winter längst schon Ermüdungserscheinungen auf. Die hässlichen Seiten fallen mehr und mehr ins Auge.

Direkt vor meiner Türe und überall sonst pinkeln Hunde ihre Initialen in den Schnee:

Außerdem scheint die BSR absolut nicht multitaskingfähig, entweder Müll abholen oder zumindest die wichtigsten Straßen räumen, auf den Gehwegen ist man ohnehin sich selbst überlassen und das ganz ohne Kehrwoche, die mein schwäbischer Besuch nach einem heftigen Sturz empört herbeisehnte. So weit würde ich nicht gehen wollen, diesen Terror herzuwünschen, aber wenn folgende Missstände bald behoben sind, werde auch ich mich wieder wohler fühlen…

Der brave Bürger hat keine Chance, seinen Müll ordungsgemäß loszuwerden, schön bunt ist er aber - der Müllraum und sieht nun wie eine Installation aus.

Knochenbrecher-Eisplatten, gut gehärtet und leidlich durchzogen mit schuhschädlichem Rollsplitt

Das alles führt zu einem Laissez-Faire in Sachen Style: nur noch warme Füße zählen und der Schutz der Sohlen aller anderen Bewohner meines Schuhregals.

Don`t cry for Chloe argentina…

Chloes Wunsch nach dem Reisepixie ist mir Befehl:

Maya, schmeiß schon mal das argentinische Weather Pixie an!

Wer einen Trip durch ein Land wagt, in dem es quasi alle Klimazonen gibt, der bekommt natürlich auch ein Wetterpüppchen mit umfassender Garderobe für alle Gelegenheiten – nur Funktionskleidung konnte ich beim besten Willen nicht finden.

Virtuelle Reisegarderobe - mehr als ein Rucksack voll!

Virtuelle Reisegarderobe - mehr als ein Rucksack voll!

Das Ergebnis lässt sich jetzt also wie immer in der linken Spalte bewundern und wir werden hier im winterlichen Deutschland bestimmt noch gelb vor Neid werden, beim Blick darauf.

Im Moment weint der Himmel über Buenos Aires leider, ich appeliere deshalb mit den Zeilen aus dem berühmten Musical Evita an Argentinien damit aufzuhören, denn schließlich soll Chloe einen Urlaub frei von Niederschlägen jeglicher Art genießen dürfen, auch wenn dank Tatort-Livestream für Unterhaltung an Regentagen gesorgt ist.

BUEN VIAJE!

Ein Tannenbaum auf Weltreise

Liebe Chloe, wenn du schon nichts über Indien schreibst, dann lass ich eben meiner Fantasie mal freien Lauf und übernehme das…

Tja- da verfolgt dich die Adventszeit doch tatsächlich über die Erdteile hinweg. Ich kann es nicht fassen, dass dein indisches Weather Pixie neben dem gleichen Tannenbaum steht, wie deine See-Elfe und mein Berliner Ebenbild!

Eine Reminiszenz an den Weihnachtsjunkie in dir oder ein Missionsauftrag?
Vielleicht könntest du – entgegen deiner letzten Nachrichten – doch noch auf den spirituellen Hippie Trail aufspringen und eine neue Sekte begründen:

Chloe, der Tannenbaum-Guru

Inhaltlich stelle ich mir das so vor:
Einfach nur an den Händen fassen und dann mit dem Fahrer und anderen Reisenden rund um den Baum tanzen und folgendes Mantra singen:

Hare Tannenbaum, Hare Tannenbaum, Tannenbaum Tannenbaum, Hare Hare/Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare

Opfergaben gehen in Form von bunt verpackten Geschenken direkt unter den Baum und von dort an dich.

Schöne Sache, oder?

Darüber hinaus leuchten auch schon die Lichter an deinem Baum – wobei mir einfällt, dass hier in Europa bald nur noch Energiesparlampen erlaubt sind. Was deine ökologischen Sorgen bezüglich des Lichtmülls in Schwaben vielleicht lindern mag könnte zum Problem für die indische Tannenbaum-Sekte werden, hier sind ja noch die bösen alten Glühlampen im Einsatz. Man stelle sich vor, ganz Indien schaltet plötzlich die Lichtlein am Baum an, die Durschschnittstemperatur würde weltweit wohl direkt um 1 Grad pro Woche steigen, bei all dem Co 2. Und das wollen wir natürlich nicht.

Sollen die Inder lieber weiter Kühe verehren – die Energiebilanz von brennenden Kuhfladen, wie ist die eigentlich? Könnte man die an den Baum hängen?

Na ja – jetzt wirds zu albern und ich höre auf.

Maya sendet weihnachtliche Grüße ins wilde Rajasthan

No worry no worry – Pixie is ready

Liebe Chloe –

Der Rucksack ist gepackt, der Fäkalkollektor, die Einwegspritzen und hoffentlich auch das Riechsalz sowie die Digitalkamera sind griffbereit

– UND – Maya proudly presents:

Das wunderbare Chloe-Reisewetter-Pixie ist auch schon da.

Für Interkontinentalreisen, habe ich mir gedacht, kann man da auch mal den Phänotyp wechseln.

india-pixie

Mein Neid bei jedem Blick auf die Temperaturen ist dir sicher.

Was kann denn da noch schiefgehen?

Ich – Namensschwester der indischen Weltenschöpferin, kreativen Energie und der Illusion – wünsche dir nur das Allerbeste für die Reise und freue mich schon auf deine Berichte.

Die spinnen, die Nachbarn!

Eigentlich dachte ich ja, dass das ganze ätzende Halloween-Thema damit erledigt ist, dass unsere Pixies neben Kürbissen stehen. Weit gefehlt, denn an meiner eigenen Haustür traf mich gerade der Schlag:

Direkt unter meinem Klingelschild: Lockplakat für minderjährige Hausierer

Da frage ich mich doch, was sich die Nachbarn eigentlich denken. Diesen ganzen Wahnsinn auch noch zu unterstützen!!! Meine Missbilligung der alljährlichen Promi-Kostümparade habe ich ja schon an anderer Stelle kundgetan. Und nun auch noch das. Nicht nur, dass ich das Ausgehen am Halloween-Wochenende schon seit ca. 10 Jahren meiden muss, weil einem dauernd Pseudomonster begegnen, nein jetzt wird der Brauch, seine Kinder peinlich zu verkleiden und bettelnd von Haus zu Haus zu schicken auch noch direkt hier in meinem Heim unterstützt! Die spinnen doch!

Wer das sehen will, verkleidete Kinder, die betteln, geht einfach einmal über den Alex. Da ist eine Truppe professioneller Damen und Kinder am Start, die sich mit Absicht gruslig ärmlich anziehen und mit dem Claim:“Excuse me – do you speak english?“ die Leute belästigen. Um das Bild der Armut zu verstärken, wird der Kinderwagen, mit dem man morgens anreist, übrigens zur Seite gestellt und die Kinder werden getragen. Ich finde das perfide. Armut ist schlimm und traurig, aber die Performance, die diese organisierte Gruppe daraus macht, ist ziemlich daneben und fördert eher Misstrauen als Mitleid.

Schrecklich ist auch, dass ich gestern meine letzten Süßigkeiten verzehrt und aus ernährungsphysiologischen Gründen noch keine neuen angeschafft habe. Was soll ich denn jetzt tun, wenn die Quälgeister klingeln? Meine letzte Reserve hinhalten und sagen:“Liebe Kinder, Tante Maya hat ein Löffelchen Nutella für jeden von euch!“??? Die Rosinen aus dem Müsli werden auch nicht gerade Begeisterung hervorrufen.

Ich fürchte, für mich hagelt es heute Saures…

Für SpreeSee dagegen hagelt es nur eine kleine Umfrage mittels der neuen Poll-Technik, Chloe, die immer ganz vorne mit dabei ist bei solchen Neuerungen, hat sich gewünscht, dass wir das mal ausprobieren. Also bitte schön abstimmen:

Noch eine kleine Frau und zwar best dressed!

Da wir ja zweifelsohne längst zum Expertenblog für kurz gewachsene Damen avanciert sind, ist ein Beitrag zur Mode für kleine Frauen nur eine Frage der Zeit gewesen – nun ist er da – ach und ehe ichs vergesse:

Happy 2000 Hits, Chloe!

So jetzt zurück zum Wesentlichen:

Domina-Pixie gegen Mode-Mäuschen

Als ich heute Morgen zum ersten Mal mein Weather-Pixie bei 10 Grad gesehen habe, bin ich etwas erschrocken. Meine kleine Repräsentantin trägt doch tatsächlich einen schwarzen Overall mit Netzärmeln, lediglich mit den lila Stiefeln konnte ich mich anfreunden. Huch! Was erwartet uns wohl, wenn es noch kälter wird? Am Ende zieht sich mein kleines Wetter-Elfchen noch so eine Freak-Maske über, wie Chloe sie neulich auf einem ihrer Streifzüge fotografierte.

Da wünschte ich doch mein Pixie würde mal mit Minnie-Mouse telefonieren und sich ein Style-Beispiel an ihr nehmen oder wenigstens ein paar Tipps geben lassen. Das kleinste Fashion-Victim (kann es ein Zufall sein, dass sie klein ist und ihr Name mit M beginnt?) der Welt besitzt schließlich eine ausgewählte Garderobe. Davon konnte ich mich neulich höchstpersönlich in der Galerie Lafayette überzeugen.

Deshalb – liebes Pixie – ja es wird kalt (ich habe mir gerade auf dem Fahrrad fast schon Handschuhe gewünscht) aber ein Overall mit Netzärmeln wird uns nicht wärmen, wollen wir uns nicht lieber dieses mollig warme Outfit von Minnie leihen?

Ok, das ist vielleicht ein bisschen zu ethno für uns, aber dann könnte Minnie uns vielleicht mit diesem fantastischen urbanen Look aushelfen? Schau dir mal diese Accessoires an!!!

Und wenn es schon unbedingt ein Overall sein soll, warum tragen wir dann nicht einen konsequent spacigen, wie dieses Modell?

Also liebes Elfchen, überlege es dir doch nochmal. Minnie beweist es ganz eindeutig: kleine Frauen können alles tragen, aber vieles sieht schöner aus als dein 10 Grad-Style!